Informationen zur Laserbehandlung der Augen

Das schönste am Tauchen ist das Sehen. 

So soll es auch bleiben. 
Wenn man einigen Anzeigen für die refrakive Chirurgie glauben darf, ist das Lasern besonders für Taucher zu empfehlen. Sollte sich tatsächlich ein Sporttaucher sein gesundes Organ chirurgisch verändern lassen, ist eine schriftliche Garantie wichtig!
1.   Brauche ich wirklich mein Leben lang keine Sehhilfe mehr?
2.   Wann kann ich nach dem Eingriff wieder tauchen?
3.   Ist die abgetragene Hornhaut auch unter Druck problemlos und garantiert voll belastbar?
4.   Verändert sich die Sehleistung unter Druck?
5.   Behindert mich die Operation auch nach Jahren nicht, so dass ich meinen Lieblingssport auch 
     weiterhin ungetrübt ausführen kann?
6.   Können Probleme bei Nachttauchgängen durch Reflexionen oder Streulicht auftreten.
7.   Wie viele Taucher wurden operiert und welche verlässlichen Langzeitstudien gibt es?

Ist die Laserbehandlung für das alltägliche Leben schon mit sehr großem Risiko behaftet, wie man immer wieder in den Zeitungen liest, ist nach meiner Meinung nach das Risiko gerade für Taucher noch sehr viel größer.

Info: www.operationauge.de   oder USA: www.surgicaleyes.org

 

Risiken der LASIK-Operationen am Auge offenbar größer, als bisher wahrgenommen

Was zur Zeit unter dem Begriff LASIK in großem Stile von zahlreichen Ophtalmologen weltweit propagiert wird, bezeichnet die FAZ in einem Hintergrundbericht vom 20.07.2001 als „Freilandversuch an Millionen Hornhäuten“

In einem fast ganzseitigen Hintergrundbericht untersucht die FAZ die Möglichkeiten, aber auch die Risiken der LASIK-Behandlungen am Auge. Die von interessierter Seite lancierten Erfolgsberichte halten einen kritischen Würdigung offenbar nicht Stand. Als mögliche Komplikationen recherchierte die FAZ:
- Schwerwiegende Entzündungen der Hornhaut oder des ganzen Auges
- Gefahr einer vielfachen Augeninnendruckerhöhung mit Stockung der Blutzufuhr zur Netzhaut
- Durchtrennung feinster Nerven kann zum Syndrom des „trockenen Auges“ führen
- Deckzellen der Hornhaut wachsen in den Spalt, der durch den Schnitt entstand
- Die Wundheilung kann die Hornhautwölbung gegen jede Vorhersage verändern

Wegen des ungünstigen Ausgangs eines refraktiven Eingriffs benötigen zwischen dreißig und vierzig Deutsche im Jahr eine Hornhauttransplantation.
Aber es gibt auch viele weit weniger spektakuläre Opfer der Laser-Chirurgie.
In den USA haben sich die Betroffenen im Internet ein eindrucksvolles Forum geschaffen. (www.surgicaleyes.org). Vor kurzem haben Laseropfer auch in Deutschland eine ähnliche Gruppe gegründet. (www.OperationAuge.org). Bei „Surgicaleyes“ haben sich mehr als 1400 Augenlaseropfer gemeldet und zusammengetragen, wie die Folgen des Eingriffs das künftige Leben im wahrsten Sinne des Wortes überschatten können. Schatten-und Geisterbilder nämlich zählen zu den vielen optischen Fehlern, die nach einer Behandlung der Hornhaut die Qualität des Sehens herabsetzen. Manche sehen einzelne Objekte wie gedoppelt, von einem Heiligenschein eingerahmt oder wie durch einen Schleier. Helle Objekte können besonders grell erscheinen, von Lichtpunkten gehen Strahlen aus wie bei einem Feuerwerk. Schwierigkeiten sollen vor allem dann auftreten, wenn es dunkel wird und Straßen oder Innenräume erleuchtet sind. Es soll Patienten geben, die bei Dämmerung und nachts nicht mehr Auto fahren können. Aber auch im hellen Sonnenlicht sollen viele Schwierigkeiten haben und können sich - Ironie des Schicksals – oft nur noch mit dunkler Brille draußen aufhalten. Ständige Naharbeit bereitet vor allem dann Schwierigkeiten, wenn – wie bei der Arbeit am Laptop – ungünstige Lichtverhältnisse hinzukommen. „Surgicaleyes“ bietet im Internet zahlreiche Abbildungen an, die zeigen, wie das Sehen nach dem Eingriff beeinträchtigt ist. Dazu gehört nicht zuletzt die Unfähigkeit, schwache Kontraste – also einen weißen Hasen im Schnee – wahrnehmen zu können. Auch deswegen tragen Betroffene wieder Brillen, die den Kontrast verschärfen.